Bioverfügbarkeit von Iod
Umfassende Informationen über Bioverfügbarkeit von Iod. Wissenschaftlich fundiert und verständlich erklärt.
Inhalt
Auf einen Blick
- Iod aus der Nahrung wird fast vollständig aufgenommen.
- Goitrogene (roher Kohl, Soja) hemmen die Verwertung.
- Selenmangel stört die Iodverwertung.
Anders als bei Eisen oder Zink ist die Iodaufnahme selbst kein Problem – das Iod kommt fast vollständig an. Knifflig ist eher die Verwertung.
Aufnahme und Hemmstoffe
Iodid wird im Darm nahezu komplett aufgenommen. Bremsen können Goitrogene (in rohem Kohl, Soja, Maniok), die die Iodaufnahme der Schilddrüse hemmen, sowie ein Selenmangel, da Selen für die Hormonverwertung nötig ist.
Häufige Fragen
Ist Kohl schädlich für die Schilddrüse?
In normalen Mengen und gegart nein – nur bei sehr viel rohem Kohl plus Iodmangel relevant.
Quellen: DGE-Referenzwerte (Iod/Jod: 200 µg Erwachsene); EFSA UL 600 µg/Tag. „Iod" und „Jod" bezeichnen denselben Nährstoff. Allgemeine Information, keine medizinische Beratung.