Schilddrüsenhormone
Schilddrüsenhormone: Definition, Wirkung und Studienlage – evidenzbasiert und verständlich erklärt von Throphia.
Inhalt
Auf einen Blick
- T3/T4 takten den Grundumsatz.
- Brauchen Jod (Baustein) und Selen (Aktivierung).
- Über-/Unterfunktion gehören ärztlich behandelt.
Die Schilddrüsenhormone T3 und T4 sind der Taktgeber des Stoffwechsels – sie bestimmen, wie schnell der Körper „läuft".
Wie sie funktionieren
Aus Jod gebildet, regeln T3 (aktiv) und T4 (Speicher) Energieumsatz, Wärme, Herzschlag und Gehirnfunktion. Selen (Dejodase) wandelt T4 in T3 um. Bei Unterfunktion (oft Hashimoto) verlangsamt sich der Stoffwechsel, bei Überfunktion beschleunigt er sich.
⚠️ Wichtig
Schilddrüsenstörungen gehören ärztlich abgeklärt – Jod-Hochdosen können bei kranker Schilddrüse schaden.
Häufige Fragen
Welche Nährstoffe braucht die Schilddrüse?
Vor allem Jod und Selen, dazu Eisen und Zink.
Allgemeine Information zu Physiologie/Wirkstoffen; Studienlage je Thema. Keine medizinische Beratung.