Selen in Lebensmitteln
Erfahre alles über Selen in Lebensmitteln: Definition, Funktionen und Bedeutung für deine Gesundheit. Evidenzbasiert erklärt von Throphia.
Inhalt
Selen in Lebensmitteln
Selen kommt in einer Vielzahl tierischer und pflanzlicher Lebensmittel vor, wobei der Gehalt stark vom Selengehalt der Böden und der Herkunft der Produkte abhängt. Tierische Lebensmittel sind in der Regel zuverlässigere Selenquellen als pflanzliche.
Selenreichste Lebensmittel
| Lebensmittel | Selengehalt (µg/100g) |
|---|---|
| Paranüsse | 1.900 (stark variabel) |
| Schweinsniere | 190 |
| Thunfisch (Dose) | 80 |
| Lachs | 40 |
| Schweinefleisch | 35 |
| Eier | 20 |
| Weizenvollkornbrot | 5–30 (herkunftsabhängig) |
| Linsen | 5 |
Tierische Selenquellen
Fleisch, Fisch, Innereien und Eier enthalten Selen überwiegend in organischer Form (Selenomethionin, Selenocystein), die vom Körper gut verwertet wird. Meeresfrüchte, insbesondere Muscheln und Garnelen, sind besonders reich an Selen. Milchprodukte liefern moderate Mengen.
Pflanzliche Selenquellen
Der Selengehalt pflanzlicher Lebensmittel ist stark vom Anbaugebiet abhängig. Getreide aus den USA oder Kanada enthält deutlich mehr Selen als europäisches Getreide. Knoblauch, Brokkoli und Zwiebeln können als Sekundärakkumulatoren vergleichsweise gute Mengen enthalten. Paranüsse sind die selenreichste Pflanzenkost, jedoch mit stark variablem Gehalt.
Verarbeitungseinflüsse
Kochen, Dämpfen und andere thermische Verarbeitungsmethoden können den Selengehalt um bis zu 30 % reduzieren. Organische Selenformen bleiben stabiler als anorganische. Bei der Getreideverarbeitung geht Selen vor allem durch das Entfernen der Kleie verloren.
Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.