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Phosphor-Mangel
Erfahre alles über Phosphor-Mangel: Definition, Funktionen und Bedeutung für deine Gesundheit. Evidenzbasiert erklärt von Throphia.
Inhalt
Phosphor-Mangel (Hypophosphatämie)
Ein Phosphor-Mangel — medizinisch Hypophosphatämie — liegt vor, wenn der Phosphatspiegel im Blut unter 0,8 mmol/l fällt. Da Phosphor in nahezu allen Lebensmitteln vorkommt, ist ein ernährungsbedingter Phosphormangel selten. Die meisten Fälle entstehen durch Erkrankungen, die die Phosphatausscheidung steigern oder die Resorption hemmen.
Symptome
- Muskelschwäche bis hin zu Ateminsuffizienz bei schwerem Mangel
- Knochenschmerzen und erhöhte Frakturanfälligkeit (Osteomalazie bei chronischem Mangel)
- Neurologische Symptome: Verwirrung, Reizbarkeit, in schweren Fällen Koma
- Hämatologische Störungen: Hämolytische Anämie, Thrombozytenfunktionsstörungen
- Herzinsuffizienz bei schwerem akutem Mangel
Ursachen
- Übermäßige Einnahme von phosphatbindenden Antazida
- Hyperparathyreoidismus (erhöhte Phosphatausscheidung)
- Refeeding-Syndrom (nach langer Unterernährung)
- Vitamin-D-Mangel (reduzierte Darmresorption)
- Alkoholmissbrauch und Lebererkrankungen
Normwerte
| Parameter | Normwert |
|---|---|
| Phosphat im Serum | 0,8–1,45 mmol/l |
| Hypophosphatämie ab | < 0,8 mmol/l |
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Phosphatmangel erfordert immer eine ärztliche Diagnose und Therapie.