Phosphor bei Kindern
Erfahre alles über Phosphor bei Kindern: Definition, Funktionen und Bedeutung für deine Gesundheit. Evidenzbasiert erklärt von Throphia.
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Phosphor bei Kindern – Wachstum braucht Phosphor
Phosphor ist nach Calcium das zweithäufigste Mineral im kindlichen Körper und für das Skelettwachstum essenziell. Kinder und Jugendliche haben in den Wachstumsphasen einen erhöhten Phosphorbedarf. Gleichzeitig ist eine Überversorgung durch verarbeitete Lebensmittel und Softdrinks in westlichen Ländern weit verbreitet.
Warum ist Phosphor für Kinder wichtig?
- Knochen und Zähne: Zusammen mit Calcium bildet Phosphor Hydroxylapatit – die Hauptsubstanz der Knochenmatrix. Besonders in Wachstumsphasen ist eine ausreichende Versorgung entscheidend.
- Energiestoffwechsel: ATP, der universelle Energieträger, enthält Phosphat. Wachsende Kinder haben einen hohen Energiebedarf.
- Zellteilung: Phosphat ist Teil der DNA und RNA – bei stark wachsenden Kindern besonders relevant.
Tagesbedarf für Kinder (DGE)
- Säuglinge 0–3 Monate: 100 mg/Tag
- Kinder 1–3 Jahre: 460 mg/Tag
- Kinder 4–6 Jahre: 500 mg/Tag
- Kinder 7–9 Jahre: 600 mg/Tag
- Kinder 10–14 Jahre: 1.250 mg/Tag
Gute Phosphorquellen für Kinder
- Milch und Milchprodukte (Käse, Joghurt)
- Fisch und mageres Fleisch
- Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte
- Eier
Achtung: Phosphat in Softdrinks
Cola und viele andere Softdrinks enthalten Phosphorsäure (E 338). Regelmäßiger hoher Konsum kann das Calcium-Phosphor-Verhältnis ungünstig verschieben und die Knochendichte beeinträchtigen – besonders problematisch in der Wachstumsphase.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information. Bei Fragen zur Knochengesundheit oder Ernährung von Kindern bitte einen Kinderarzt aufsuchen.