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Molybdän in Lebensmitteln

Erfahre alles über Molybdän in Lebensmitteln: Definition, Funktionen und Bedeutung für deine Gesundheit. Evidenzbasiert erklärt von Throphia.

Inhalt

Molybdän in Lebensmitteln – Vorkommen und Gehalte

Molybdän kommt in vielen Lebensmitteln vor, allerdings in sehr unterschiedlichen Mengen. Die Gehalte in pflanzlichen Produkten sind stark vom Molybdängehalt des Bodens abhängig, auf dem sie angebaut wurden. Hülsenfrüchte und Innereien sind die reichhaltigsten Quellen.

Pflanzliche Molybdänquellen

  • Linsen (gekocht): 100–170 µg / 100 g – eine der besten Quellen überhaupt
  • Weiße Bohnen (gekocht): ca. 110 µg / 100 g
  • Kichererbsen (gekocht): ca. 80 µg / 100 g
  • Erbsen (gekocht): ca. 50 µg / 100 g
  • Vollkornbrot: ca. 20–40 µg / 100 g
  • Spinat: ca. 15–30 µg / 100 g

Tierische Molybdänquellen

  • Rinderleber: ca. 100 µg / 100 g
  • Rinderniere: ca. 70 µg / 100 g
  • Milch und Milchprodukte: ca. 5–15 µg / 100 g
  • Eier: ca. 5–10 µg / 100 g

Einfluss von Bodenqualität und Verarbeitung

Der Molybdängehalt von Pflanzen variiert erheblich je nach regionalem Bodenmolybdängehalt. Böden in bestimmten Regionen Chinas, Afrikas und Nordamerikas sind molybdänarm, was zu niedrigeren Gehalten in lokal angebauten Produkten führt. Kochen und Verarbeitung verringern den Molybdängehalt nur geringfügig, da Molybdän hitzebeständiger ist als manche wasserlösliche Vitamine.

LebensmittelMolybdän (µg/100 g)
Linsen (gekocht)100–170
Weiße Bohnen (gekocht)ca. 110
Rinderleberca. 100

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information. Die angegebenen Werte sind Richtwerte und können je nach Anbauregion und Verarbeitungsgrad variieren.