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Zinkhistidin

Erfahre alles über Zinkhistidin: Definition, Funktionen und Bedeutung für deine Gesundheit. Evidenzbasiert erklärt von Throphia.

Inhalt

Zinkhistidin

Zinkhistidin ist eine organische Zinkverbindung, bei der Zink an die Aminosäure Histidin gebunden ist. Es wird in Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt und gilt aufgrund seiner Struktur als besonders bioverfügbar.

Warum Histidin als Ligand?

Histidin ist eine Aminosäure, die im menschlichen Körper eine wichtige Rolle beim Transport und der Speicherung von Spurenelementen spielt. Zink ist im Blut zu einem erheblichen Teil an Albumin und Histidin gebunden. Die Supplementierung als Zinkhistidin soll diesen natürlichen Transportweg nachahmen und damit eine optimale Bioverfügbarkeit gewährleisten.

Bioverfügbarkeit

Zinkhistidin wird in einigen Studien als besonders gut absorbierbar beschrieben, mit Resorptionsraten, die vergleichbar oder besser als bei Zinkcitrat und Zinkgluconat sind. Der chelatahnliche Charakter der Verbindung schützt Zink vor Hemmfaktoren im Darm wie Phytinsäure.

Besondere Eigenschaften

  • Gut verträglich, auch bei nüchterner Einnahme
  • Naturnäherer Transportweg als anorganische Verbindungen
  • Häufig in hochwertigen Spurenelement-Supplementen enthalten
  • Zinkgehalt variiert je nach Produkt, typisch ca. 15–20 % elementares Zink

Wofür wird Zinkhistidin verwendet?

Zinkhistidin wird als Alternative zu anderen organischen Zinkverbindungen für die Supplementierung bei Zinkmangel, zur Immununterstützung und für Hautgesundheit eingesetzt. Es ist in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische Beratung. Bei Zinkmangel sollte eine ärztliche Diagnose gestellt werden.