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Zink in Lebensmitteln

Erfahre alles über Zink in Lebensmitteln: Definition, Funktionen und Bedeutung für deine Gesundheit. Evidenzbasiert erklärt von Throphia.

Inhalt

Zink in Lebensmitteln

Zink kommt in vielen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vor. Der entscheidende Unterschied liegt in der Bioverfügbarkeit: Tierisches Zink wird deutlich besser aufgenommen als pflanzliches, da Hemmfaktoren wie Phytinsäure in tierischen Produkten fehlen.

Besonders zinkreiche tierische Lebensmittel

  • Austern: 10–100 mg pro 100 g – mit Abstand die reichste Quelle
  • Rindfleisch: ca. 4–6 mg pro 100 g
  • Schweineleber: ca. 6–7 mg pro 100 g
  • Käse (Hart- und Schnittkäse): ca. 3–4 mg pro 100 g
  • Hühnerbrust: ca. 1–2 mg pro 100 g

Pflanzliche Zinkquellen

  • Kürbiskerne: ca. 7–8 mg pro 100 g
  • Sesam: ca. 7 mg pro 100 g
  • Linsen (gegart): ca. 1,3 mg pro 100 g
  • Vollkornbrot: ca. 2 mg pro 100 g
  • Haferflocken: ca. 3,5 mg pro 100 g

Verbesserung der pflanzlichen Zinkaufnahme

  • Einweichen und Keimen von Hülsenfrüchten und Getreide reduziert Phytinsäure
  • Fermentierte Produkte (z. B. Sauerteigbrot) haben bessere Zinkbioverfügbarkeit
  • Kombination mit Vitamin C kann die Aufnahme leicht verbessern
LebensmittelZink pro 100 g
Austern10–100 mg
Kürbiskerne7–8 mg
Rindfleisch4–6 mg
Haferflocken3,5 mg

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische Beratung. Nährstoffgehalte können je nach Verarbeitung variieren.