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Zink Glossar

Erfahre alles über Zink Glossar: Definition, Funktionen und Bedeutung für deine Gesundheit. Evidenzbasiert erklärt von Throphia.

Inhalt

Zink Glossar – Wichtige Begriffe erklärt

Dieses Glossar erläutert die wichtigsten Fachbegriffe rund um das Spurenelement Zink verständlich und präzise.

A–F

  • Acrodermatitis enteropathica: Seltene genetische Erkrankung, bei der Zink aus dem Darm nicht aufgenommen werden kann, was zu schwerem Zinkmangel führt.
  • Alkalische Phosphatase: Zinkabhängiges Enzym, dessen Aktivität im Blut als indirekter Marker für den Zinkstatus genutzt werden kann.
  • Bioavailabilität: Anteil eines Nährstoffs, der tatsächlich aus der Nahrung aufgenommen und verwertet wird. Bei Zink ca. 15–35 %, abhängig von Nahrungsquelle und Begleitstoffen.

G–P

  • Phytinsäure: In Hülsenfrüchten und Getreide enthaltene Verbindung, die Zink bindet und seine Absorption im Darm hemmt.
  • Prävalenz (Zinkmangel): Weltweit schätzt die WHO, dass ca. 17 % der Weltbevölkerung nicht ausreichend mit Zink versorgt ist.
  • Metallothionein: Zinkbindendes Protein, das als Zinkspeicher und Regulator der Zinkverteilung im Körper dient.

S–Z

  • Selenoproteine: Nicht zu verwechseln mit Zinkproteinen – selenhaltiger Begriff, der häufig in Kombination mit Zink in der Spurenelementkunde diskutiert wird.
  • Zinkchelat: Zink gebunden an organische Liganden (z. B. Zinkcitrat, Zinkbisglycinate) mit verbesserter Bioverfügbarkeit.
  • Zinkfingerproteine: Proteinklasse, die Zinkionen zur Stabilisierung ihrer Struktur nutzt. Zinkfingerproteine sind wichtige Transkriptionsfaktoren und regulieren die Genexpression.
  • Zinkoprotein: Protein, das Zink als strukturelles oder katalytisches Ion enthält.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische Beratung.