magnesium und darmvertraeglichkeit
Erfahre alles über magnesium und darmvertraeglichkeit: Definition, Funktionen und Bedeutung für deine Gesundheit. Evidenzbasiert erklärt von Throphia.
Inhalt
Magnesium und Darmverträglichkeit
Nicht alle Magnesiumformen sind gleich gut verträglich. Die Häufigkeit von Magen-Darm-Beschwerden – insbesondere Durchfall – ist stark von der gewählten Magnesiumverbindung, der Dosierung und dem individuellen Magen-Darm-Trakt abhängig.
Warum verursacht Magnesium Durchfall?
Schlecht absorbierte Magnesiumverbindungen verbleiben im Darm, wo sie osmotisch Wasser anziehen. Dies erweicht den Stuhl und kann zu Durchfall führen. Dieser Mechanismus wird therapeutisch beim Magnesiumcitrat als mildes Abführmittel genutzt.
Magnesiumformen nach Verträglichkeit
Sehr gut verträgliche Formen
- Magnesiumbisglycinat: Am besten vertragen, kaum Durchfall, kann zu den Mahlzeiten eingenommen werden
- Magnesiumtaurat: Gut verträglich, kombiniert mit Taurin
- Magnesiummalat: Gut verträglich, leicht säuerlicher Geschmack
Mäßig verträgliche Formen
- Magnesiumcitrat: Gut bioverfügbar, aber bei höheren Dosen laxativ
- Magnesiumlactat: Meist gut verträglich
Schlecht verträgliche Formen
- Magnesiumoxid: Häufig Durchfall, niedrige Bioverfügbarkeit
- Magnesiumsulfat: Stark laxativ ("Bittersalz")
- Magnesiumchlorid: Kann Magen reizen
Praktische Tipps
- Tagesdosis auf mehrere kleine Dosen aufteilen
- Magnesium zu den Mahlzeiten einnehmen verbessert die Verträglichkeit
- Bei empfindlichem Magen organische Chelate bevorzugen
- Dosis langsam steigern, um den Körper anzupassen
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information. Bei anhaltenden Magen-Darm-Beschwerden sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.