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Kaliummangel Folgen
Erfahre alles über Kaliummangel Folgen: Definition, Funktionen und Bedeutung für deine Gesundheit. Evidenzbasiert erklärt von Throphia.
Inhalt
Kaliummangel: Folgen für den Körper
Ein Kaliummangel (Hypokaliämie) – definiert als Kaliumspiegel im Blut unter 3,5 mmol/l – kann weitreichende Auswirkungen auf Herz, Muskeln und Nieren haben. Besonders gefährlich sind die kardialen Folgen.
Muskulatur
Kalium ist essenziell für die Muskelkontraktion. Bei Mangel stört sich die elektrische Erregung der Muskelzellen.
- Muskelschwäche: Von Schwäche bis hin zur Lähmung bei schwerem Mangel
- Muskelkrämpfe
- Rhabdomyolyse: Bei extremem Mangel kann Muskelgewebe zerfallen
Herzfunktion
Die gefährlichste Folge von Kaliummangel betrifft das Herz. Kalium ist entscheidend für die Repolarisation der Herzmuskelzellen.
- Herzrhythmusstörungen: Ventrikuläre Extrasystolen, Vorhofflimmern
- Verlängertes QT-Intervall im EKG
- Im schlimmsten Fall: Kammerflimmern (lebensbedrohlich)
Nieren und Stoffwechsel
- Gestörte Nierenfunktion: Kaliummangel kann Polyurie und Polydipsie verursachen
- Metabolische Alkalose: Veränderung des Säure-Base-Haushalts
- Glukoseintoleranz: Kaliummangel beeinflusst die Insulinsekretion
| Organsystem | Folgen |
|---|---|
| Herz | Rhythmusstörungen, EKG-Veränderungen |
| Muskulatur | Schwäche, Krämpfe, Lähmung |
| Nieren | Funktionsstörungen, Polyurie |
Schwere Hypokaliämie ist ein medizinischer Notfall. Bei Anzeichen von Herzrhythmusstörungen oder schwerer Muskelschwäche sofort ärztliche Hilfe aufsuchen.