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Kaliumgluconat

Erfahre alles über Kaliumgluconat: Definition, Funktionen und Bedeutung für deine Gesundheit. Evidenzbasiert erklärt von Throphia.

Inhalt

Kaliumgluconat – Definition und Eigenschaften

Kaliumgluconat ist eine Verbindung aus Kalium und Gluconsäure, einem Abbauprodukt der Glucose. Es wird als Nahrungsergänzungsmittel zur Deckung des Kaliumbedarfs eingesetzt und gilt als gut verträgliche Kaliumquelle.

Eigenschaften und Bioverfügbarkeit

Kaliumgluconat enthält etwa 16,7 % elementares Kalium. Es ist gut wasserlöslich und wird im Magen-Darm-Trakt gut resorbiert. Die Gluconat-Bindung macht es magenfreundlicher als einige anorganische Kaliumsalze.

Vorteile von Kaliumgluconat

  • Gute Verträglichkeit: Weniger Magenreizung als Kaliumchlorid
  • Gute Bioverfügbarkeit
  • Gut löslich: Auch in Flüssigpräparaten und Brausetabletten einsetzbar
  • Milder Geschmack

Anwendungsgebiete

Kaliumgluconat wird zur Prävention und Behandlung von Kaliummangel (Hypokaliämie) eingesetzt, besonders bei Entwässerungstherapie (Diuretika), Erbrechen und Durchfall sowie bei erhöhtem Kaliumverlust durch Sport.

Wichtige Sicherheitshinweise

Eine Überdosierung von Kalium ist gefährlich. Zu hohe Kaliumspiegel (Hyperkaliämie) können lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen verursachen. Kaliumpräparate niemals ohne ärztliche Empfehlung einnehmen.

KennzahlWert
Elementares Kalium~16,7 %
VerträglichkeitGut
LöslichkeitGut wasserlöslich

Kaliumpräparate sollten nur nach ärztlicher Diagnose und Empfehlung eingenommen werden. Niemals ohne ärztliche Abklärung hochdosiert supplementieren.