Eisenbisglycinat
Erfahre alles über Eisenbisglycinat: Definition, Funktionen und Bedeutung für deine Gesundheit. Evidenzbasiert erklärt von Throphia.
Inhalt
Eisenbisglycinat – Definition und Eigenschaften
Eisenbisglycinat ist eine chelierte Eisenverbindung, bei der ein Eisenatom (Fe²⁺) an zwei Glycin-Moleküle gebunden ist. Diese Verbindung gilt als eine der bioverfügbarsten und verträglichsten Eisenformen auf dem Markt.
Warum gilt Eisenbisglycinat als besonders wertvoll?
Der Chelatkomplex schützt das Eisen vor Reaktionen mit anderen Nahrungsbestandteilen, die die Resorption hemmen könnten (z. B. Phytinsäure, Oxalsäure). Studien zeigen eine 2–4-fach höhere Bioverfügbarkeit im Vergleich zu Eisensulfat bei deutlich besserer Verträglichkeit.
Vorteile gegenüber anderen Eisenformen
- Sehr gute Bioverfügbarkeit
- Magenschonend: Deutlich weniger Übelkeit, Verstopfung und Magenschmerzen als bei Eisensulfat
- Geringere Wechselwirkungen: Kann zu den Mahlzeiten eingenommen werden
- Kein metallischer Geschmack
Anwendungsgebiete
Eisenbisglycinat ist besonders geeignet für Personen mit empfindlichem Magen-Darm-Trakt, Schwangere, Kinder und Menschen, die Eisensulfat nicht vertragen.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Bioverfügbarkeit (relativ) | 2–4× höher als Eisensulfat |
| Verträglichkeit | Sehr gut, auch zu Mahlzeiten |
| Eisengehalt | ~20 % elementares Eisen |
Eisenpräparate sollten nur nach ärztlicher Diagnose und Empfehlung eingenommen werden.