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Eisen in Lebensmitteln

Erfahre alles über Eisen in Lebensmitteln: Definition, Funktionen und Bedeutung für deine Gesundheit. Evidenzbasiert erklärt von Throphia.

Inhalt

Eisen in Lebensmitteln

Eisen kommt in zwei verschiedenen Formen in Lebensmitteln vor: als Hämeisen (in tierischen Produkten) und als Nicht-Hämeisen (in pflanzlichen Lebensmitteln). Beide Formen tragen zur Eisenversorgung bei, unterscheiden sich jedoch erheblich in ihrer Bioverfügbarkeit.

Tierische Eisenquellen (Hämeisen)

Hämeisen wird vom Körper mit einer Resorptionsrate von etwa 15–35 % sehr effizient aufgenommen.

  • Leber und Innereien: Mit Abstand höchster Eisengehalt
  • Rotes Fleisch: Rind, Lamm, Schwein
  • Geflügel: Hühnchen, Pute
  • Fisch und Meeresfrüchte: Sardinen, Muscheln, Austern

Pflanzliche Eisenquellen (Nicht-Hämeisen)

Pflanzliches Eisen wird weniger effizient aufgenommen (2–20 %), kann aber durch gleichzeitigen Vitamin-C-Verzehr verbessert werden.

  • Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen, weiße Bohnen
  • Vollkornprodukte: Haferflocken, Vollkornbrot, Weizenkleie
  • Nüsse und Samen: Kürbiskerne, Sesam
  • Gemüse: Spinat, Mangold, Brokkoli
  • Trockenfrüchte: Aprikosen, Pflaumen, Rosinen

Tipps zur Verbesserung der Aufnahme

  • Vitamin-C-reiche Lebensmittel (Paprika, Zitrone) zu eisenreichen Mahlzeiten
  • Kaffee, schwarzen Tee und Milch nicht direkt zur Mahlzeit
  • Hülsenfrüchte einweichen und gut kochen reduziert Phytinsäure
LebensmittelEisengehalt pro 100 g
Schweineleber~18 mg
Linsen (gegart)~3 mg
Haferflocken~4 mg

Die angegebenen Eisengehalte sind Richtwerte und können je nach Herkunft und Zubereitung variieren.