Molken- und Caseinpeptide
Molken- und Caseinpeptide: Definition, Wirkung und Studienlage – evidenzbasiert und verständlich erklärt von Throphia.
Inhalt
Auf einen Blick
- Molken-/Caseinpeptide sind Milcheiweiß-Bruchstücke.
- Liefern Aminosäuren für den Muskelaufbau.
- Hydrolysate werden schneller aufgenommen.
Molken- und Caseinpeptide entstehen, wenn Milcheiweiß (Whey, Casein) teilweise aufgespalten („hydrolysiert") wird – beliebt in Sportnahrung.
Was bekannt ist
Hydrolysierte Milchproteine werden etwas schneller verdaut und liefern Aminosäuren (v. a. Leucin) für die Muskelproteinsynthese. Manche bioaktiven Milchpeptide werden zudem mit milden Effekten (z. B. Blutdruck) untersucht. Für den Muskelaufbau zählt aber vor allem die gesamte Eiweißmenge.
Häufige Fragen
Sind Peptid-/Hydrolysat-Proteine besser für Muskeln?
Kaum – der Vorteil gegenüber normalem Whey ist gering; die Tagesgesamtmenge zählt.
Allgemeine Information zu Peptiden; Studienlage je Wirkstoff. Keine medizinische Beratung. Verschreibungspflichtige Wirkstoffe nur ärztlich.