Glutathion
Glutathion: Definition, Wirkung und Studienlage – evidenzbasiert und verständlich erklärt von Throphia.
Inhalt
Auf einen Blick
- Glutathion ist das wichtigste körpereigene Antioxidans.
- Ein Tripeptid (Glutamin/Cystein/Glycin).
- Oral schlecht verfügbar; „Hautaufhellung" ist riskant/unbelegt.
Glutathion ist der „Meister-Antioxidant" der Zelle – ein Tripeptid, das oxidativen Stress abfängt und an der Entgiftung beteiligt ist.
Die Rolle von Glutathion
Der Körper bildet Glutathion selbst (aus Glutaminsäure, Cystein, Glycin); Cystein ist meist der limitierende Baustein. Orales Glutathion wird teils verdaut – Vorstufen wie NAC (N-Acetylcystein) oder Glycin gelten als sinnvollere Wege, den Glutathionspiegel zu stützen.
⚠️ Wichtig
Intravenöse Glutathion-Infusionen zur „Hautaufhellung" sind nicht zugelassen, unbelegt und potenziell gefährlich.
Häufige Fragen
Wie hebe ich mein Glutathion?
Eher über NAC/Glycin, schwefelreiche Lebensmittel (Knoblauch, Kreuzblütler) und Bewegung als über Glutathion-Pillen.
Allgemeine Information zu Peptiden; Studienlage je Wirkstoff. Keine medizinische Beratung. Verschreibungspflichtige Wirkstoffe nur ärztlich.