Zelluläre Seneszenz
Zelluläre Seneszenz: Definition, Wirkung und Studienlage – evidenzbasiert und verständlich erklärt von Throphia.
Inhalt
Auf einen Blick
- Seneszente Zellen sind „Zombiezellen": alt, aber nicht tot.
- Sie schütten Entzündungsstoffe aus.
- Senolytika sollen sie entfernen (experimentell).
Zelluläre Seneszenz ist ein zweischneidiges Schwert: Sie schützt vor Krebs, doch angehäufte „Zombiezellen" treiben das Altern voran.
Was Seneszenz bedeutet
Seneszente Zellen teilen sich nicht mehr, sterben aber auch nicht ab. Sie sondern entzündungsfördernde Stoffe ab (SASP), die das umliegende Gewebe schädigen und „Inflammaging" befeuern. Mit dem Alter sammeln sie sich an.
⚠️ Senolytika
Wirkstoffe, die seneszente Zellen gezielt abräumen (z. B. Fisetin, Dasatinib+Quercetin), sind ein heißes Forschungsfeld – beim Menschen aber noch experimentell und nicht etabliert.
Häufige Fragen
Kann man Zombiezellen loswerden?
Im Tiermodell ja (Senolytika) – beim Menschen ist der Nutzen noch nicht bewiesen.
Allgemeine Information zu Longevity-Grundlagen; Studienlage überwiegend präklinisch (Zell-/Tiermodelle). Keine medizinische Beratung.