mTOR, Sirtuine und AMPK
mTOR, Sirtuine und AMPK: Definition, Wirkung und Studienlage – evidenzbasiert und verständlich erklärt von Throphia.
Inhalt
Auf einen Blick
- Drei Nährstoff-Sensoren steuern Wachstum vs. Reparatur.
- mTOR = Wachstum; AMPK/Sirtuine = Reparatur/Sparen.
- Fasten und Bewegung verschieben die Balance Richtung Reparatur.
Der Körper hat „Schalter", die je nach Nährstofflage zwischen Wachstum und Erhalt umschalten – sie stehen im Zentrum der Longevity-Forschung.
Die drei Sensoren
- mTOR: wird durch Nahrung (v. a. Eiweiß) aktiviert und fördert Wachstum/Aufbau. Dauerhaft hoch gilt als alterungsfördernd.
- AMPK: der „Energiemangel-Sensor" – aktiv bei Fasten/Bewegung, fördert Reparatur und Fettverbrennung.
- Sirtuine: NAD-abhängige „Reparatur-Enzyme".
💡 Praxis
Fasten, Bewegung und maßvolles Essen verschieben die Balance Richtung Reparatur. Wirkstoffe (Rapamycin gegen mTOR, Metformin für AMPK) sind experimentell.
Häufige Fragen
Ist viel Eiweiß schlecht für die Langlebigkeit?
Umstritten – im Alter ist genug Eiweiß (gegen Muskelabbau) wichtiger als die mTOR-Theorie nahelegt.
Allgemeine Information zu Longevity-Grundlagen; Studienlage überwiegend präklinisch (Zell-/Tiermodelle). Keine medizinische Beratung.